Werden grundlegende Sicherheitsbestimmungen eingehalten, ist die Herstellung einer Cyanotypie nicht gefährlicher als die übliche Arbeit in einem Fotolabor. Jedoch ist einfach zu beachten, dass hier mit Chemikalien umgegangen wird, die gesundheitsschädlich sein können oder giftig sind. Wasserstoffperoxid etwa wirkt vor allem unverdünnt nicht nur ätzend und kann die Haut stark angreifen, sondern bleicht auch Gewebe sehr stark. Kontakt mit diesen Chemikalien muss unbedingt vermieden werden, Kleinkinder und Tiere dürfen keinen Zugang zu diesen Stoffen erhalten oder sich verschaffen können. Entstehende Dämpfe dürfen nicht eingeatmet werden, daher ist für gute Belüftung zu sorgen.
Latexhandschuhe (Gummihandschuhe) und Staubmaske tragen beim Einfüllen der Chemikalien in die Mischflaschen (entfällt, wenn die Chemikalien in Mischflaschen bezogen werden, s. Liefernachweis). Beim Umgang mit Wasserstoffperoxid sollten dennoch Handschuhe getragen werden, da immer mal was daneben gehen kann, außerdem sollten empfindliche Oberflächen gut abgedeckt werden. Das Tragen eines Kittels zum Schutz der Kleidung ist ebenfalls zu empfehlen, da die verwendeten Substanzen Kleidung stark angreifen oder färben können.
Ist doch einmal eine der Substanzen an die Haut oder auf die Kleidung gelangt, sollte unbedingt mit viel Wasser gespült werden. Kleidung dazu natürlich ablegen! Werden Chemikalien verschluckt, ist das natürlich sofort ein Fall für den Arzt, besonders bei Kindern!
Grundsätzlich sollte beim Trocknen mit dem Fön für Frischluft gesorgt werden. Empfindlich reagierende Anwender verzichten auf das Trocknen mit dem Fön oder benutzen eine Schutzmaske. Bei geöffneten Fenster nachts oder in der dunklen Jahreszeit geht das Trocknen genau so gut.
Belichten mit einer anderen UV-Bräuner: Sonnenbrille benutzen und auf Bedeckung der Haut achten! UV-Licht schadet den Augen und der Haut.

